peepshow von Marie Brassard – Ein elektronisches Musiktheaterstück

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TANIA GOLDEN wurde in Sydney/Australien geboren. Sie studierte Musical, Schauspiel, Gesang und Kulturmanagement in Wien, Los Angeles und Köln. Die Künstlerin ist im In- und Ausland als Musicaldarstellerin, Schauspielerin und Sängerin tätig und führt auch Regie. Sie spielte u.a. am Volkstheater Wien sowie am Theater in der Josefstadt, dem sie neun Jahre lang als Ensemblemitglied angehörte. Zu weiteren Stationen ihrer Karriere zählen das Schauspielhaus Wien (Barrie Kosky), die Salzburger Festspiele/Landestheater Salzburg, die Vereinigten Bühnen Wien („Mary Poppins“) und zahlreiche weitere Produktionen z.B. in Hamburg, Berlin, Zürich, München, Bremen oder Luxemburg. Ihre Arbeit als Regisseurin hat 2001 im Rabenhof Wien begonnen, ging weiter mit der Mit-Gründung von „RABAUKI, einer Einrichtung für Musicalproduktionen von Profis mit und für Kinder, bei dem sie bis 2009 alle Produktionen inszenierte, z.B. für das Weinviertler Festival, im WUK und im Akzent. Weiters machte sie Co-Regie bei den Shakespeare Festspielen auf
der Rosenburg 2005/2006/2007 und inszenierte 2008/2009 in Luxemburg. Im Metropol war sie in „Die 3 von der Tankstelle“, „Mütter“ und regelmäßig bei den „Musical Mamis“
zu sehen.

LISA-LENA TRITSCHER wurde 1988 in der Steiermark geboren. Nach der Matura zog sie nach Graz, wo sie Germanistik und Theaterdramaturgie studierte. Danach zog sie für ihr Schauspielstudium nach Wien. Seit 2016 arbeitet sie als freiberufliche Schauspielerin in Österreich und Deutschland.
Ihre letzten Arbeiten waren „Alma“ unter der Regie von Paulus Manker und „M“ unter der Regie von David Schalko.

JOHANNA HAINZ wurde 1992 in Kärnten geboren. Nach der Matura zog sie nach Wien, wo sie 2016 ihr Schauspiel-Diplom erhielt. Zuletzt wirkte sie in folgenden Stücken mit:
Wir sind keine Barbaren – im Zuge der Bleiburger Theatertage 2018 und Alma – A Show Biz ans Ende in den Roigk Hallen in Wiener Neustadt.

ANNA-EVA KOECK ist aktuell in Paulus Mankers „Die letzten Tage der Menschheit“, sowie „Alma“ zu sehen, was führt die gebürtige Salzburgerin wieder zurück in die Stadt Wien führt, wo sie 2008 ihr Schauspielstudium abschloss.
Als erste junge Frau überhaupt wurde Sie mit der Rolle der U.S.-Alma besetzt.
Dem gehen zahlreiche U.S.-Aufenhalte voraus, bei denen Sie u.a. mit einem Stipendium an der Stella Adler Academy Los Angeles in „Endstation Sehnsucht“ als Blanche zu sehen war.
In New York besuchte Sie das renommierte Susan Batson Studio und spielte zeitgleich in einer Off-Broadway Produktion unter der Regie von Mary Setrakian.
Die Rolle der Madame Roux in „Die Soldaten“ brachte sie von den Salzburger Festspielen an die Mailänder Scala.
Weitere Rollen spielte Sie u.a. in der Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Alvis Hermanis, Peter Stein und Peter Konwitschny.

THOMAS KÄFEL wurde in Kärnten geboren und studierte später Drums in Klagenfurt, Wien und Los Angeles bei Lehrern wie Erich Bachträgl, Walter Grassmann, Ralph Humphrey, Mike Shapiro, Joe Porcaro uvm. Er lebt in Wien und ist in Europa und den U.S.A. bei einer Vielzahl von Projekten als Live- und Studio Drummer tätig.

CLAUDIA GENGER wurde 1988 in Leoben geboren. Während des Architekturstudiums in Graz und Kyoto konzentrierte sie sich auf die Bereiche Kunstproduktion, Grafikdesign und auf die räumliche Anwendung von Papier und Karton.
Seit 2018 verknüpft sie jene interdisziplinären Bereiche in ihrem Design-Studio und kreiert Bühnenbilder, experimentelle Rauminstallationen und temporäre Ausstellungssystem aus Papier und Karton.

 

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Unser Bühnenbild soll den Gedanken des partiellen Sehens sowie den mystischen Aspekt des Stückes unterstützen.
Das Bühnenbild agiert als Filter! Durch eine Aneinanderreihung von transparenten Schichten, sind die Darstellerinnen aus unterschiedlichen Positionen in unterschiedlicher Intensität erkennbar. Es wird ein Raum aufgebaut, durch die die Schauspielerinnen je nach Blickwinkel unterschiedlich wahrgenommen werden. Die Konstruktion wird aus einer Mischung von Wellpappe und transparentem Papier gebaut.
Hier dürfen wie Ihnen einen ersten Entwurf unseres Bühnenbildes von unserer Bühnenbildnerin Claudia Genger präsentieren. Unsere Bühnenbildnerin kommt aus dem Bereich der Architektur und ist auf die Arbeit mit Papier / Karton spezialisiert. Das Bühnenbild wird in ihrer Werkstatt in Wien hergestellt. Die Auswahl des Materials entspricht dem Nachhaltigkeitsgedanken und besteht aus einzelnen „Steckelementen“. Dies hat den praktischen Grund, dass das Stück somit tourfähig ist, da es in Einzelteile zerlegt werden kann und von den KünstlerInnen vor Ort auf- und abgebaut werden kann.

Kostüme  Die Schauspielerinnen tragen (siehe Video), dieselben Kostüme und unterschiedliche, rote Kopfbedeckung. Es soll keine Erotik über das Kostüm gespielt werden, weshalb weitere, dunkelblaue Anzüge gewählt wurden.

Musik Der Musiker Thomas Käfel, der auch für die Kompositionen und Life-Sounds verantwortlich ist, begleitet die Aufführung. Das musikalische Thema Peter und der Wolf (Prokofiev) zieht sich variiert und verfremdet als musikalisches Motiv durch das Stück. Die im Stück enthaltenen Lieder werden neu vertont. Möglicherweise erweitert sich das Liedrepertoire im Laufe der Proben. Es wird mit Mikrofon auf der Bühne gearbeitet, wodurch der Musiker die Möglichkeit nutzen wird, die Stimmen der Darstellerinnen live zu loopen, um so Stimmungssteigerung zu erzeugen.
Die musikalische Ebene ist das ganze Stück über gleichbedeutend vorhanden. Dies lässt sich so verstehen, dass am Anfang mit sehr zarten Tonelementen und sparsam eingesetzter, partieller Musik gearbeitet wird, welche zunehmend mehr in den Vordergrund tritt und gemeinsam mit der sprachlichen Ebene eine stärkere Präsenz in Dichte und Lautstärke bekommt. Stilistisch orientieren wir uns an minimal music und werden viel mit repetitiven Elementen arbeiten.
In Bezug auf die von Marie Brassard performte Premiere 2005 sehen wir es als Weiterentwicklung und Auslotung aktueller technischer Möglichkeiten der Live-sounderzeugung.
Der Musiker Thomas Käfel charakterisiert die musikalische Komponente in Peepshow folgendermaßen: Wiederkehrende Themen, fraktale Rhythmus-Elemente und dunkle elektronische Soundscapes prägen die Musik von „Peepshow“.
Eine Besonderheit ist, dass die Akteure selbst in Echtzeit das Sound-Design mit-kreieren.
Dieses improvisatorische Element erlaubt es den Schauspielern und dem Musiker auf intuitive Weise zu kommunizieren und tatsächlich im Moment Emotionen zu erzeugen.

Grafik  Die Designidee hinter dem Plakat / Flyer ist jene, dass durch das übereinanderlegen 3er Frauengesichter, viele neue Frauenfiguren entstehen. Jeder ist Beautiful, jeder kann Beautiful sein. Wie sich jedes Leben und jede Beautiful entwickelt hängt von den Entscheidungen ab, die sie geht, den Menschen, die sie trifft und von denen sie sich beeinflussen lässt. Aus jedem Gesicht aus jeder Seele schauen am Ende unterschiedliche Menschen in die Welt hinaus. Doch wer genau und wessen Überzeugungen stecken hinter unserem Gesicht, hinter unseren Glaubenssätzen, in unseren Seelen mit drinnen? Sind es unsere Überzeugungen oder die unserer Eltern, Partner, Freunde, Lehrer, Kommilitonen?

 

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